Social Banking: Revolution oder Evolution?

3. Mai 2009 | Von bernd | Kategorie: Märkte, Top Thema, Übersicht

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Die erste Stufe der Internetrevolution hat das Banken-Privatkundengeschäft via direct banking markant beeinflusst. Basis der Revolution in den 90ern war eine deutlich kostengünstigere IT-Infrastruktur, deren Vorteile über die Preise an die Kunden weitergegeben wurden.

Die aktuelle zweite Welle, die noch konsequenter alle Intermediäre ausklammert und speziell im Kreditgeschäft unmittelbar Geber und Nehmer zusammenbringt, hat es aktuell nicht so leicht – trotz des Rückenwindes, der sich durch Vertrauensverluste in die etablierten Kräfte ergibt.

Die Dinge sind im Fluß; stabile Tendenzen noch nicht wirklich auszumachen. So sitzen die arrivierten Banken nach wie vor recht stabil im Sattel, müssen allerdings sich ernsthaft mit der Frage beschäftigen, wie sie ihr Image wieder glaubwürdig korrigiert bekommen. Nur mit PR und Werbekampagnen (”Wir machen das mit den Fähnchen!”) wird es – bei aller Hoffnung auf das Kurzzeitgedächtnis der Kunden – wohl nicht klappen. Dafür ist in den letzten 20 Monaten zu viel passiert – zumal ein Ende noch nicht in Sicht ist.

Kann also Social Banking auf der Basis von ethischen und nachhaltigen Geschäftsprinzipien zur vierten Säule unseres Bankwesens werden? Wird Social Banking auch die Gepflogenheiten der ersten drei Säulen dauerhaft verändern? Diesen und ähnlichen Fragen geht Lothar Lochmaier auf telepolis.de (Heise-Verlag) in seiner Triologie “Über Geld spricht man (doch): Wie sieht die Bank der Zukunft aus?” nach.

Hier geht es zu den drei Essays:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30031/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30032/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30033/1.html

Le Port: Lesenswert.

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